Print-Liebhaber können die ganze Vielfalt schöner Materialien für die Buchausstattung auf diversen, von Peyer Graphic organisierten Workshops, erfahren. Unter anderem in zwei spannenden europäischen Metropolen, nämlich in Wien und London, fanden im Herbst Kundenevents in Locations statt, die auf ganz besondere Weise mit dem Thema Druck und Gestaltung verbunden sind.

In Wien konnten die Besucher im Kunst-Service, einer Werkstatt für Rahmenarbeiten, die zugleich als Galerie genutzt wird, neben den Skulpturen des Künstlers Christoph Kiefhaber Beispiele gelungener Buch- und Verpackungsgestaltung genießen. 25 Grafiker, Verlagshersteller und Produktioner tummelten sich am Abend in den Räumen im vierten Wiener Bezirk, wo sich außer Peyer Graphic auch die Nebel KG, eine Fachgroßhandlung für Buchbindereibedarf und Distributeur der Peyer-Materialien in Österreich und die Papierfabrik Salzer präsentierten. Salzer produziert in Sankt Pölten vor allem holzfreie Volumenpapiere, aber auch leicht holzhaltige Buchpapiere und exklusive holzfreie Designpapiere. In der inspirierenden Umgebung fiel es leicht, sich umfassend mit den Materialien zur Buchausstattung zu beschäftigen, die Peyer Graphic, die Nebel KG und Salzer Papier dort zeigten. An Hand vieler Muster gaben die Fachleute Tipps und Anregungen, wie aus dem großen Angebot das Richtige ausgewählt werden kann, damit das Printprodukt nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch das Herz des Betrachters trifft. Ganz anders, aber ebenso spannend war der Veranstaltungsort in London, nämlich die Büro- und Musterräume der Imprimerie Du Marais. Diese Druckerei hat ihren Stammsitz in Paris, wo sie seit über 50 Jahren die Tradition des französischen Fine-Art-Drucks fortführt. Diese Kunstform zeichnet sich neben der künstlerischen Aussage vor allem durch eine handwerklich perfekte und hochwertige Ausführung aus. Gedruckt wird im klassischen Offset, inzwischen gehören aber auch Veredelungen wie Siebdruck, Heißfolienprägung oder Stanzung zum Repertoire der Druckerei. In der Londoner Niederlassung der Imprimerie du Marais hatte Peyer Graphic im Rahmen eines ungezwungenen Frühstücks Gelegenheit, sich einem englischen Publikum bestehend aus 15 Fachleuten aus Agenturen und Verlagen vorzustellen.

Kunden, die in Wien oder London nicht dabei waren, können auch an einem Termin ihrer Wahl im eigenen Haus einen Workshop von Peyer organisieren lassen. Nachdem ein Fachreferent über Bucheinbandmaterialien gesprochen hat, besteht die Möglichkeit, konkrete Projekte gemeinsam mit Kollegen aus verschiedenen Fachabteilungen zu besprechen. Auch auf Materialien, die womöglich in Vergessenheit geraten sind oder bisher wenig Beachtung gefunden haben, wird dabei explizit hingewiesen. Renommierte Verlage wie Random House oder Hatje Cantz aber auch verarbeitende Betriebe aus dem In- und Ausland haben dieses Angebot schon mehrfach wahrgenommen.

Wer möchte, kann außerdem den Leonberger Showroom von Peyer Graphic als Veranstaltungsort auswählen. Dort finden bis zu 12 Personen bequem Platz, um in entspannter Atmosphäre über Bucheinbandmaterialien zu diskutieren.

Alle Fragen rund um das Thema Kundenevents beantwortet gerne Diana Girrbach unter E-Mail diana.girrbach@peyergraphic.de oder Telefonnummer +49 (0)7152 608519.

Schnell zum richtigen Produkt: Der Cover-Inspirationsfinder

Da Agenturen und ihre Auftraggeber häufig hunderte von Kilometern voneinander entfernt sitzen, fällt es schwer, gemeinsam einen Bedruckstoff auszusuchen. Mit Hilfe des neuen Inspirationsfinders wird das nun deutlich leichter, denn die Fotos der Covermaterialien sind so gut, dass sie zum Greifen nahe erscheinen. Dazu kommt, dass man durch einen Klick die Oberfläche näher heranzoomen kann und so wirklich jedes Detail erkennt.

Parallel zur unbedruckten Materialoberfläche werden bedruckte Muster gezeigt, die ebenfalls durch die gelungene fotografische Darbietung überzeugen. Da Produktbeispiele das A und O jeder Papier-Präsentation sind, sind an dieser Stelle hochwertig veredelte, geprägte oder lackierte Anwendungsbeispiele für Bucheinband und Verpackung zu sehen.

Agenturen und ihre Kunden können mit dem Inspirationsfinder eine Vorab-Auswahl treffen und sich dabei gleich DIN-A4 Muster in der gewünschten Farbe und Oberfläche bestellen.

Zur weiteren Information steht zur jeweiligen Qualität ein ausführliches Produktendatenblatt als Download zur Verfügung.

Der Peyer Inspirationsfinder - mit einem Klick zum richtigen Covermaterial.

Quadratisch, praktisch, … bunt

Dass die Covermaterialien von Peyer Graphic nicht nur Buchdeckel zieren können, sondern auch Luxusverpackungen, zeigt das von Maschinenhersteller Kolbus gefertigte Modell Cube. Es ist ein ebenso pfiffiges wie überzeugendes Anwendungsbeispiel für eine hochwertige Verpackungslösung.

Cube ist ein farbenfroher Würfel, der beispielsweise für Notizbücher, Parfums oder Kosmetikartikel im Hotelbadezimmer eingesetzt werden könnte. Zwei komplett flache, gerillte Kartonteile werden dabei mittels einer eleganten Magnetverschlusstechnik zu einem Kubus gefaltet. Das passiert mit zwei einfachen Handgriffen; es werden weder Schrauben noch Leim benötigt. Die Magnete halten den Würfel perfekt in Form.

Die Kartonteile sind mit Surbalin und Comtesse bezogen. Das Modell Cube zeigt anschaulich, dass sich die beiden Materialien sehr gut rillen lassen und im Falz – auch bei hoher Beanspruchung – nicht aufbrechen. Besonders schön sind die vielen unterschiedlichen Farben beider Sortimente. So hinterlässt der Cube immer andere Eindrücke, je nachdem, in welche Farbkombinationen er daherkommt.

Die Idee zu diesem Würfel stammt von Kolbus, einem Maschinenhersteller für die Packmittelproduktion im Luxussegment. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Feinkartonagen aus Buchbinderkarton, Leim und edlen Substraten entwickelte das Unternehmen nun das Kolbus BOXline System, mit dem Luxusverpackungen maschinell und damit wirtschaftlich produziert werden können.

Erstmals präsentierte Kolbus den Cube auf der Luxe Pack in Monaco, und Peyer Graphic zeigte das neue Modell auf der Frankfurter Buchmesse. Sehr zum Vergnügen der Stand-Besucher, erfordert es doch ein gewisses Geschick, die beiden flachen und mit unsichtbaren Magneten versehenen Kartonteile passend zusammenzufügen – manche schafften es auf Anhieb.