Am 13. Juni 2018 fand in Genf die zweite IPS Independent Paper Show statt, welche das Publikum begeisterte mit der Vielfalt an gezeigten Designpapieren und deren Verarbeitung.

Die Bubu AG, das Atelier für Siebdruck Lorenz Boegli und die Sonderegger AG haben auch die zweite Auflage der Independent Paper Show initiiert und durchgeführt. Durch die Unabhängigkeit der drei Organisatoren, welche auch den Namen IPS mitprägte, konnte erreicht werden, dass 21 Aussteller, welche auf dem Markt in Konkurrenz stehen, gemeinsam die selbe Plattform bespielen. Peyer Graphic zeigte als Aussteller auf diesem Event inspirierende Beispiele von Büchern, Magazinen und hochwertigen Verpackungslösungen, die mit Peyer Covermaterialien umgesetzt wurden. Papierliebhaber und Interessierte konnten sich am Stand über Materialien, Anbwendungsmöglichkeiten und Verarbeitungsmöglichkeiten beraten lassen.

Die Show spielte sich im Bâtiment des Forces Motrices an den Ufern der Rhône in Genf ab. Das historische Gebäude versorgte während Jahrzehnten die Stadt Genf mit Druck- und Trinkwasser. Der Industrie-Designer Luciano Dell’Orefice setzte an der Show das nasse Element mittels 2’000 blauen, wellenförmigen Papierbogen raumstrukturierend in Szene und erinnerte daran, welch starke Beziehung zwischen Papier und Wasser besteht.

Schnell zum richtigen Produkt: Der Cover-Inspirationsfinder

Da Agenturen und ihre Auftraggeber häufig hunderte von Kilometern voneinander entfernt sitzen, fällt es schwer, gemeinsam einen Bedruckstoff auszusuchen. Mit Hilfe des neuen Inspirationsfinders wird das nun deutlich leichter, denn die Fotos der Covermaterialien sind so gut, dass sie zum Greifen nahe erscheinen. Dazu kommt, dass man durch einen Klick die Oberfläche näher heranzoomen kann und so wirklich jedes Detail erkennt.

Parallel zur unbedruckten Materialoberfläche werden bedruckte Muster gezeigt, die ebenfalls durch die gelungene fotografische Darbietung überzeugen. Da Produktbeispiele das A und O jeder Papier-Präsentation sind, sind an dieser Stelle hochwertig veredelte, geprägte oder lackierte Anwendungsbeispiele für Bucheinband und Verpackung zu sehen.

Agenturen und ihre Kunden können mit dem Inspirationsfinder eine Vorab-Auswahl treffen und sich dabei gleich DIN-A4 Muster in der gewünschten Farbe und Oberfläche bestellen.

Zur weiteren Information steht zur jeweiligen Qualität ein ausführliches Produktendatenblatt als Download zur Verfügung.

Der Peyer Inspirationsfinder - mit einem Klick zum richtigen Covermaterial.

Quadratisch, praktisch, … bunt

Dass die Covermaterialien von Peyer Graphic nicht nur Buchdeckel zieren können, sondern auch Luxusverpackungen, zeigt das von Maschinenhersteller Kolbus gefertigte Modell Cube. Es ist ein ebenso pfiffiges wie überzeugendes Anwendungsbeispiel für eine hochwertige Verpackungslösung.

Cube ist ein farbenfroher Würfel, der beispielsweise für Notizbücher, Parfums oder Kosmetikartikel im Hotelbadezimmer eingesetzt werden könnte. Zwei komplett flache, gerillte Kartonteile werden dabei mittels einer eleganten Magnetverschlusstechnik zu einem Kubus gefaltet. Das passiert mit zwei einfachen Handgriffen; es werden weder Schrauben noch Leim benötigt. Die Magnete halten den Würfel perfekt in Form.

Die Kartonteile sind mit Surbalin und Comtesse bezogen. Das Modell Cube zeigt anschaulich, dass sich die beiden Materialien sehr gut rillen lassen und im Falz – auch bei hoher Beanspruchung – nicht aufbrechen. Besonders schön sind die vielen unterschiedlichen Farben beider Sortimente. So hinterlässt der Cube immer andere Eindrücke, je nachdem, in welche Farbkombinationen er daherkommt.

Die Idee zu diesem Würfel stammt von Kolbus, einem Maschinenhersteller für die Packmittelproduktion im Luxussegment. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Feinkartonagen aus Buchbinderkarton, Leim und edlen Substraten entwickelte das Unternehmen nun das Kolbus BOXline System, mit dem Luxusverpackungen maschinell und damit wirtschaftlich produziert werden können.

Erstmals präsentierte Kolbus den Cube auf der Luxe Pack in Monaco, und Peyer Graphic zeigte das neue Modell auf der Frankfurter Buchmesse. Sehr zum Vergnügen der Stand-Besucher, erfordert es doch ein gewisses Geschick, die beiden flachen und mit unsichtbaren Magneten versehenen Kartonteile passend zusammenzufügen – manche schafften es auf Anhieb.